DER EPPSTEINER MUNDSCHENK

Der Mundschenk ist ein historisches Amt, das im Mittelalter seine Hochzeit hatte. Der Eppsteiner Mundschenk versucht nun den historischen Mundschenk in die heutige Zeit zu übersetzten.

Der wichtigste Ansatz dabei ist die Ausrichtung nicht nur auf einen Herren, sondern auf die ganze Stadt. War der Mundschenk früher nur von der Gesellschaftsschicht des Adels auserkoren, so soll der Eppsteiner Mundschenk für alle Eppsteiner Bürger da sein.

Die Hauptaufgabe des Eppsteiner Mundschenks ist die Auswahl von guten Weinen, die von den Eppsteiner Bürgern über den Mundschenk bezogen werden können. Die Weine werden sorgfältig nach Qualitätskriterien und einem guten Preis-Genuss-Verhältnis ausgewählt und können in einem regelmäßigen Rhythmus bestellt werden.

Der Clou dabei: Beim Kauf der Weine tut der Bürger gleichzeitig etwas Gutes für die Stadt. Ein Euro für jede gekaufte Flasche geht direkt wieder zurück nach Eppstein und unterstützt Vereine und Institutionen wie beispielsweise den Burgverein Eppstein e. V..

Wein macht gesellig, der Eppsteiner Mundschenk ist es schon. Immer wieder werden Verkostungen zu unterschiedlichen Themen rund um den Wein organisiert. Der Austausch mit interessierten Bürgern ist wichtig und gewollt. Aus der Position des Mundschenks sollen viele Aktivitäten entstehen, die ein geselliges Miteinander mit Wein fördern.

Der aktuelle Mundschenk wird durch Ramon Olivella verkörpert. Wohnhaft in Eppstein und seines Zeichens Weinhändler, versorgt er in seinem „echten Leben“ Hotels, Restaurants und Weinfachhändler mit guten Tropfen. Dabei importiert er teilweise selbst Weine aus fremden Ländern. Ramon Olivella ist in Spanien geboren und in Deutschland aufgewachsen. Dadurch ergibt sich eine gewisse Affinität zu spanischen Weinen. Er handelt aber auch mit Gewächsen aus Deutschland, Italien und Frankreich.

Durch seine Intitiative wurde der Eppsteiner Mundschenk ins Leben gerufen. Mit dem Hintergrund sein Know How zu nutzen, um die Burg Eppstein zu fördern und gleichzeitig mehr Weinkultur nach Eppstein zu bringen.